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Grenzenlos - Freiheit beginnt da, wo du niemandem mehr etwas beweisen musst.

"Freiheit beginnt da, wo du niemandem mehr Ewas beweisen musst; weder dir noch sonst Jemandem. Freiheit heißt, dass du dich mit niemandem mehr vergleichst und es dir egal ist, was ein Anderer von dir denkt."

- Stefan Rascher

Ich bin glücklicher Vater von zwei grandiosen Kindern, herzvoller Freund, Unternehmer, Autor, Coach, Marathonläufer und Triathlet. Und ein Mensch, der niemals aufgibt. Okay, fast nie. All das verdanke ich meiner größten Schwäche. 


Ich habe von Geburt an ein Handicap, ein deformiertes Bein, das mich hätte für ans Bett fesseln können. Eine Schwäche, von der mir (auch erfolgreich) suggeriert wurde, dass sie mich einschränkt und es unmöglich sei, ein erfülltes und glückliches Leben zu führen. Eine Schwäche, die mich zeitweise dazu gebracht hat, mich zu verstecken. Vor den Menschen und vor mir selbst. Eine Schwäche, die mich klein und schwach gemacht hat. Ich verdanke meiner größten Schwäche mein Sein und meinen Erfolg. Ich verdanke ihr, dass ich der sein darf, der ich wirklich bin. 
 

Finde deine Schwäche

 
 Ich glaube, es ist wichtig, dass wir uns bewusst unsere Schwächen anschauen. Es fällt schwer. Tut weh. Schwächen können unterschiedlicher Art sein: körperlich, geistig, angeboren, anerzogen, durch ein Ereignis im Leben plötzlich da. Deine Schwäche kann sein, dass du in eine schwierige Situation hineingeboren wurdest, mit Armut, Gewalt, Ablehnung, Adoption, Alkoholmissbrauch, Überbehütung oder Vernachlässigung. 
Eine Schwäche ist eine Ausgangssituation, die bei dir anders ist als bei anderen. Irgendwann hat jemand begonnen, diese Ausgangssituationen zu bewerten. Und "zufällig" packte er deine in die Schublade "Schwäche". Eine Ausgangssituation kann auch eine Stärke sein. Schwäche. Stärke. Schwäche. Stärke. Vielleicht ist alles nur eine Art, die Dinge zu betrachten. Wahrzunehmen, was ist. Und dann das Beste daraus zu machen. 
 
Dass Menschen das Beste aus ihrer Situation machen, sehen und lesen wir immer wieder fasziniert. Genau aus ihrer größten Schwäche heraus erarbeiten sich Menschen ihren größten Erfolg. Vielleicht auch deshalb, weil sich das Glücksgefühl und der Stolz exponentiell erhöhen, wenn wir etwas schaffen, das wir (oder andere) für unmöglich gehalten haben. Läuft ein versierter Läufer bei seinem 15. Marathon eine Minute schneller, als beim letzten, freut er sich kurz und denkt wahrscheinlich bereits an den nächsten Wettkampf, bei dem er noch 10 Sekunden schneller im Ziel ist. Er empfindet wenig Glück. sondern ist schon wieder getrieben. Bist du aber ein Mensch, der noch vor einem Jahr 50 Kilo mehr gewogen hat und noch keine Vorstellung hat, wie lang 42,2 km wirklich sind, sieht deine Situation ganz anders aus. Mit schwitzenden Händen und Herzklopfen bis zum Hals meldest du dich für den Marathon an, weil du wissen willst, wie weit du kommst. Du läufst los. Unterstützt von Freunden und Familie. Mitgezogen durch kameradschaftliche Läufer, die sich noch genau erinnern, wie das war. Du kämpfst. Willst aufgeben. Da ist wieder einer, der dir Mut zuspricht und dir sagt, dass du es schaffen kannst. Da sind Menschen, die dich anfeuern. Und du schaffst es ins Ziel. Die Zeit spielt keine Rolle. Rang 387 - egal. Du bist am Ziel und kannst es nicht fassen, so etwas Großartiges vollbracht zu haben. Du bist glücklich! Du hast aus einer schlechteren Ausgangslage was Besonderes erreicht! Du hast das geschafft! Du allein! Du hast etwas scheinbar Unmögliches geschafft. Durch deinen Willen. Durch deine Stärke. Dadurch, dass du etwas getan hast, was andere in deiner Situation höchstwahrscheinlich nicht getan hätten. Und in all dem Glücks- und Stolzgefühl wird dir bewusst, dass du weit über deine Grenzen gegangen bist. 

 

Deine Grenzen sind nicht meine Grenzen

 Mein ganzes Leben lang wurde mir vermittelt: "Stefan, du bist zu schwach, du bist zu klein, das kannst du nicht. Ohne Hilfe schaffst du das nicht!" Ich habe das wirklich geglaubt! Ich habe mich nicht getraut, die Grenzen, die mir meine Eltern gesetzt haben, auszutesten und zu überschreiten. Ich kam lange nicht mal auf die Idee, sie in Frage zu stellen. Die große Tasche tragen? "Nein, Stefan! Das ist zu schwer für dich!" Auf Bäume klettern? "Nein, Stefan, das ist zu gefährlich!" Der dazugehörende wissende und leicht ängstliche Blick tat sein Übriges.
Hand aufs Herz, liebe Eltern. Sagt ihr zu eurem Kind, das euch gerne beim Gemüseschnippeln helfen möchte: "Nein, Schatz, lass mal. Ich möchte nicht, dass du dir in die Finger schneidest?" Oder nimmst du deiner Tochter das Tablett mit zwei Gläsern und fünf Tellern schnell aus der Hand, weil du es schon krachend zu Boden gehen siehst? Das sind auch Grenzen, die wir unseren Kindern künstlich setzen und die sie, wenn wir davon zu viele vorgeben, auch irgendwann glauben. 
 
Aufgrund meines Handicaps wurden mir als Kind ständig Grenzen von außen gesetzt. Aber keine davon hatte ich selbst "ertastet". Mein Umfeld hatte sie für mich erfunden. Meist natürlich in bester Absicht, um mich zu schützen, aber ohne eine Ahnung davon, wo meine Grenzen tatsächlich lagen. Keiner weiß, wo die Grenzen des anderen liegen. Oft wissen wir es doch von uns selbst nicht einmal. Es gibt also nur einen Weg. Wir müssen checken, ob das, was was wir bisher für unsere Grenze gehalten haben, tatsächlich unüberwindbar oder ein scheinbares Hindernis ist. Wir müssen versuchen, es zu überwinden. Oft mehrmals. Bis wir darüber sind. Oder drum rum oder vielleicht sogar unten drunter durch. Es gibt immer einen Weg. Wir müssen es nur versuchen.
 

Stolz ist ein mächtiges Gefühl

Ich habe einen Rollstuhlfahrer am Fuße eines steilen Berges getroffen. An einem wirklich starken Anstieg biete ich ihm an, ihm zu helfen. Er sagt: "Nein, nein. Das mach´ ich schon." Er quält sich. Aber ich lasse ihn. Erst ganz oben, wo es noch steiler wird, sieht er sich hilfesuchend nach mir um. Doch anstatt ihn zu schieben, feuere ich ihn an: "Du schaffst das, du bist schon fast da." Er schwankt sichtlich zwischen Wut und Verzweiflung. Doch die Wut siegt. Er greift mit zusammen gebissenen Zähnen in die Speichen. Und schafft es. Ganz oben hebt er die Hand zum High Five. "Danke, Mann!"

Kannst du dir vorstellen, welches unfassbare Gefühl von Stolz diesen Menschen überkommen hat? Diese Geschichte hat mich allergrößte Demut gelehrt. Besonders auch in Situationen, in denen ich meinen Kindern aus einem Sicherheitsdenken heraus Dinge aus der Hand nehmen will, denke ich an diese Geschichte. Natürlich habe ich immer innerlich gezittert, wenn sie mit dem scharfen Messer versuchten, diese verdammt harten Karotten zu schnippeln. Doch ich erinnere mich genau an den Stolz in ihren Augen, wenn sie beim Abendessen berichteten, dass sie beim Essen machen geholfen haben. 

Stolz ist ein mächtiges Gefühl mit einer mächtigen Wirkung. Etwas von sich aus geschafft zu haben, versetzt uns in das Bewusstsein, Grenzen überwunden zu haben. Stolz ist der Motor, immer weiterzugehen; die nächste spürbare Grenze auszutesten und mutiger zu werden. Und mit dem wachsenden Mut wächst auch das Vertrauen in uns selbst. wir werden selbstbewusster und der Drang, anderen zu gefallen, verliert sich zunehmend. Dieser ureigene und innere Stolz führt sogar dazu, dass wir ein Aufgeben oder ein Scheitern gar nicht mehr als solches empfinden, sondern es als das sehen, was es wirklich ist; ein Strauß voller Möglichkeiten. 

 

Die Freiheit aufzugeben

Wir können überallhin. Nichts hindert uns, einfach loszulaufen, fremde Länder zu erkunden, auf allen Kontinenten Freundschaft mit Menschen alles Länder zu schließen. 
Genau! Ähm...Moment...Aber...Schon fahren sie wieder hoch. Die Grenzen in unserem Kopf. Was ist wenn? Und, was sollen die anderen denken? Was, wenn mir das Geld ausgeht? So viele Grenzen sind in unserem Kopf. Mit ihnen bauen wir unseren eigenen, inneren Käfig und glauben irgendwann sogar, dass es ganz normal ist, so eingegrenzt zu leben. 
Eine meiner inneren Grenzen war, dass ich dachte, ich müsse immer durchhalten, kämpfen und niemals aufgeben. Ich ging in den Wald mit dem klaren Entschluss ohne Geld, Wasser, Nahrung und Ziel, zwei Wochen durchzuhalten. Wie gesagt: Aufgeben war keine Option! Nach wenigen Tagen war ich am Ende meiner Kräfte, am Ende meine Verstandes und aller Reserven. In diesem Moment wurde mir eine Frage geschenkt: "Wem muss ich noch etwa beweisen?" Die Antwort kam sofort: "Niemandem." Und noch eine frage stellte sich: "Muss ich mir noch etwa beweisen?" Die Antwort war ein klares "Nein." Ich muss niemandem mehr etwas beweisen. Nicht einmal mehr mir. 
 
Mit der Ruhe und dem unendlichen Frieden, die sich in meinem Körper ausbreiteten, fiel mein innerer Käfig in sich zusammen und mir wurde in aller Macht und Stärke bewusst, was innere Freiheit bedeutet. 
Freiheit ist da, wo alle Optionen möglich sind, du eine freie Wahl und keine Erwartungen an dein Außen hast. Da ist jeder Druck weg. Auf einmal kannst du klar denken. Du schaust dir deine Optionen an und suchst dir die aus, die sich für den Moment am besten anfühlt, um dein Ziel zu erreichen. Und plötzlich tun sich Wege auf, von denen du noch gar nicht wusstest, dass es sie gibt. 
Das Bewusstsein, dass ich niemandem etwas beweisen muss, öffnete mir nicht nur einen Horizont unendlicher Möglichkeiten. Diese Erkenntnis schenkte mir Freiheit und ein völlig neues und absolut grandioses Lebensgefühl:
 

Ich muss vor gar nichts mehr Angst haben

Nicht vor dem Scheitern. Nicht davor, dass meine Schwächen mein Leben negativ beeinflussen. Und schon gar nicht davor, dass ich weiter meinen Weg gehe, mein Ziel verfolge, immer wieder Grenzen überwinde.
 

ICH BIN FREI

Wenn du mehr über meine Erkenntnisse erfahren möchtest, wie man scheinbare Einschränkungen als Herausforderung annehmen und damit über sich selbst hinauswachsen kann, dann lies mein Buch "Du bist eine Naturgewalt". 
 

 

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